Entstehung und frühe Nutzung

Das Hohe Arsenal wurde 1699 nach dreijähriger Bauzeit fertiggestellt. Damals baute man, nach dänischem Vorbild, militärische Gebäude in U- beziehungsweise Hufeisenform um einen Innenhof herum. Das Gebäude diente als militärisches Lagerhaus, hier wurden Kanonen, Gewehre, Munition und Uniformen aufbewahrt. Doch schon 1740 reichte der Platz nicht mehr aus und man musste anbauen. Das Niedere Arsenal entstand. Es wurde mit seiner offenen Seite dem bereits bestehenden Gebäudeteil entgegengesetzt, so dass ein von allen Seiten geschlossener Innenhof entstand.

Die Namen der beiden Gebäudeteile stammen übrigens von ihrer Größe: Während das Hohe Arsenal dreistöckig ist, besteht das Niedere Arsenal lediglich aus Erd- und Dachgeschoss.

Bis 1985 blieb es im Hohen Arsenal bei der Nutzung als Lagerhaus durch die Bundeswehr. Danach wurde es von der Stadt gekauft, die es für kulturelle Zwecke nutzen wollte. Von 1987 – 1989 fand deshalb ein Umbau statt. Dabei entstand auch die eindrucksvolle, sehr moderne Glas-Stahl-Konstruktion, die sich als Eingangsportal über alle Stockwerke erstreckt.

Das Niedere Arsenal wurde bereits 1962 für den zivilen Gebrauch freigegeben, seitdem ist dort die Rendsburger Volkshochschule untergebracht. Auch dieser Gebäudeteil wurde von 1989 – 1993 umgebaut und saniert.

Das Niedere Arsenal,
der Sitz der Rendsburger Volkshochschule

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